Spaziergang für Menschen mit Sehbehinderung durch das Felsenstädtchen Pottenstein
Über Forchheim erreichen wir mit der R 22 Ebermannstadt bzw. über Nürnberg mit der R 3 Pegnitz. Vom jeweiligen Bahnhofsvorplatz verkehrt die OVF – Buslinie 389. An der Haltestelle Pottenstein Mitte steigen wir aus, von dort gehen wir zum Rathaus/Gästeinformation, wo unsere Wanderung beginnt.
Wegebeschreibung:
Vom Rathaus aus links entlang der Forchheimer Strasse überqueren wir kurz danach den Weihersbach und ein kurzes Stück am Holzzaun entlang biegen wir nach rechts ab gerade auf den linken Gehsteig der Strasse „Am Kurzentrum“. Zuerst überqueren wir einen Nebenarm der Püttlach, eben gepflastert geht es an einem Kinderspielplatz und dem Zugang zum Kurpark vorbei. Unmittelbar danach überqueren wir die Püttlach, nach wenigen Schritten hört der Gehsteig auf. Unser Weg verläuft nun auf der verkehrsberuhigten Strasse, zuerst über die Zufahrt zu einem Parkplatz, danach an umzäunten Hausgärten vorbei macht unsere Strasse einen Rechtsbogen leicht ansteigend über eine Strassenmündung, an einer kleinen Parkanlage mit Kastanien und Sitzbänken, die umgeben sind von einer etwa kniehohen Mauer vorbei und geht nahtlos bei der nächsten Strasseneinmündung in die Franz-Wittmann-Gasse über.
Dieser folgen wir nun weiter auf der linken Strassenseite, an einer Fußwegeeinmündung gerade vorbei erreichen wir alsbald die Friedhofsmauer mit Kunigundenkirche. Auf der Südseite der Kunigundenkirche ist eine Sonnenuhr angebracht mit der Aufschrift „Gott gibt Zeit und Gnade“. Die Kirche ist auch zu besichtigen! (Aufgang beim ehemaligen Bürgerspital, das gleich an die Kirche angrenzt).
Links weg, Vorsicht: ausgetretene Stufen), Handlauf beidseitig vorhanden, Eisentor nach innen aufgehend, geteerter Weg, Eingang in der Mitte des Kirchenschiffes über drei Stufen.Zurück zum Ausgangspunkt verläuft unser Weg am ehemaligen Bürgerspital, heute Kindergarten vorbei bis zur Strasse „Am Bayreuther Berg“, eben vor der Einmündung Strasse benutzen. Kerzengerade über die abfallende Strasse hinweg in die Hollergasse (Vorsicht: Autoverkehr!). Durch diese hindurch biegen wir vor der Einmündung in das Mariental nach rechts ab gerade über die Hollergasse auf den Gehsteig. Leicht fallend geht es nun wieder der Altstadt zu. Nach gerader Überquerung der Strasse „Am Stadtgraben“ kommt eine Warnbarke und ein Blumenkübel (Begrenzung der Einbahnstraße) , danach wechseln wir die Straßenseite (Vorsicht: Autoverkehr!) nach links gerade auf den Gehsteig. Nun rechts weg überqueren wir wieder die Püttlach, nach einem Linksbogen biegen wir scharf nach links in das Löhrgäßchen ein(Vorsicht: Hauseckstein!), dann kurz gerade, danach scharf rechts ab in den „Alten Burgweg“.
Unser Weg steigt nun gut an, leicht wellig und schlängelnd mit Blick auf die Altstadt (nach rechts) geht es der Burg entgegen. Nach einem Linksbogen, danach kurz gerade besteht die Möglichkeit, rechterhand der 1000-jährigen Burg Pottenstein, einst Zufluchtsort der heiligen Elisabeth einen lohnenden Besuch abzustatten. Nun ist die höchste Erhebung unseres Rundganges erreicht.
Anschließend führt unser Weg gerade abwärts auf der rechten Seite an der Leitplanke und Trockenrasenhängen (typische Landschaftsform der Fränkischen Schweiz) entlang, danach Maschendrahtzaun mit Linde davor. Anschließend kommt die Zufahrt zum Grundstück (Vorsicht: Wasserrinne!) und nach einem Rechtsbogen gerade mehr abfallend eine Naturmauer, danach wieder Wasserrinne (Vorsicht!), alsbald erreichen wir einen Kalksteinfelsen und Infotafeln.
Hier biegen wir rechts ab noch vor der Einmündung in die B 470 (Pegnitzer Strasse) auf einen Gehsteig. Nun gerade und nach wenigen Schritten verläuft unser Weg nun rechts weg entlang einer verkehrsberuhigten Einbahnstraße rechts neben der Strasse ohne Gehsteig, durch weiße durchgezogene Linie gekennzeichnet wieder in die Altstadt hinein. Ab der Hausnummer 5 haben wir wieder einen Gehsteig oberhalb der Strasse an Geschäftshäusern vorbei, zuerst leicht ansteigend, dann gerade Engstelle, danach leicht abwärts, gesichert wird das Wegstück mit Stahlgeländer links, bis wir auf zwei Kastanien mit Infotafel rechts unseres Weges stoßen. Hier biegen wir nach links ab, schnurgerade stoßen wir auf das Rathaus mit Gehsteig. Wir gehen nun rechts am Rathaus vorbei und erreichen nun alsbald unseren Ausgangspunkt, das Rathaus Pottenstein.
Vom Teufel zu den Kreuzen - Wanderung für Menschen mit Sehbehinderung von der Schüttersmühle über die Anhöhe nach Pottenstein
Gehzeit ca. 3,5 Stunden
Über Forchheim erreichen wir mit der R 22 Ebermannstadt bzw. über Nürnberg mit der R 3 Pegnitz. Vom jeweiligen Bahnhofsvorplatz verkehrt die OVF – Buslinie 389. An der Haltestelle Schüttersmühle steigen wir aus, dort beginnt auch unsere Wanderung.
Wegebeschreibung:
Von Pegnitz her kommend überqueren wir vorsichtig die B 470 und stoßen auf einen breiten Rad- und Gehweg. Von Ebermannstadt her kommend rechts auf den gleichen breiten Weg leicht abwärts, an der Schüttersmühle vorbei, über die Ortsverbindungsstrasse nach Kirchenbirkig und anschließend über eine Holzbrücke (Vorsicht: Stufen) auf den feingeschotterten Wanderweg Richtung Pottenstein. Am Weihersbach entlang, vorbei an Fischweihern steigt der Weg im Wald leicht an und teilt sich. Wir nehmen den linken Weg, der in einem Linksbogen ansteigend, vorbei an bizarren Felsformationen, kurvig und „buckelig“ durch einen Fichtenwald auf die Hochfläche führt, umsäumt von Buchenwald. Nach einem Rechtsbogen stoßen wir auf einen breiten Waldweg, den wir nun nach rechts folgen. Zuerst leicht ansteigend, danach leicht fallend gerade durch den Mischwald und nach einem abfallenden Rechtsbogen auf einen Schotterweg. In diesen biegen wir nach rechts ein, gerade abwärts, dann ein Linksbogen, aus dem Tal kommt der Weg von der Teufelshöhle herauf, wir gehen auf eine Waldlichtung zu. Hier teilt sich der Weg. An der Lichtungsspitze biegen wir nach rechts ab und kurz danach wieder in den Wald hinein. In großem Bogen gelangen wir auf eine Kuppe.
Hier biegen wir nach links ab, geschottert zwischen Windwurffläche links und Fichtenbestand mit Talkessel rechts unseres Weges in einem Rechtsbogen ansteigend, danach leicht abwärts schlängelnd und nach einem Rechtsbogen durch dichtbestockten Fichtenbestand, an einem Wegabzeig nach rechts gerade vorbei auf eine Anhöhe hinauf.
Kurvig abwärts zwischen Golfplatz links und Wald rechts führt unser Weg durch eine Mulde wieder in einem Linksbogen auf eine Anhöhe mit lichtem Wald. Nun führt unser Weg schlängelnd weiter zwischen Golfplatz und Rodelbahn (rechts), danach gerade abwärts mit Blick aufs Felsenbad im Talgrund rechts zwischen Feldscheune und Wanderparkplatz links auf die Ortsverbindungsstraße zu. Diese vorsichtig überqueren, danach rechts, im Linksbogen ansteigend und geteert, danach gerade geschottert kommt rechterhand zurückgesetzt eine Maschinenhalle (mit Solarkollektoren auf dem Dach). Hier teilt sich unser Weg. Wir halten uns rechts gerade auf einen Grünweg, zwischen Fichtenwald und Hecke mit Steinquadern links gerade, am Wald rechts unseres Weges grenzt eine Streuobstwiese an.
Danach schlängelnd und „buckelig“ abwärts durch einen Hohlweg über Steinplatten auf einen Schotterweg zu. Hier biegen wir links ab, am Gewerbegebiet vorbei, links unseres Weges ansteigend gerade auf eine Baumgruppe mit einer markanten Marter (das sog. „Distlerskreuz“) und einer Sitzbankgruppe zu. Kurz davor biegen wir nach rechts ab, unser Weg führt nun über eine Anhöhe mit herrlichem Rundblick auf den Bayreuther Berg in Pottenstein und die Burg. Alsbald teilt sich unser Weg, wir halten uns rechts gerade durch eine Hecke hindurch abwärts durch Wiesen im Rechtsbogen am Waldrand rechts entlang, gesäumt von einer Hecke. Danach biegen wir scharf nach rechts ab gerade zwischen Hutungsfläche links und Waldrand rechts unseres Weges auf einen Grünweg auf eine Wegeteilung zu. Hier biegen wir links ab und in einem großen Rechtsbogen durch die Hutungsfläche abwärts, danach gerade auf die Wegegabelung zu. Hier biegen wir links ab auf den mit dem Symbol „Rote Rosen“ markierten Elisabethweg, leicht schlängelnd, durch ein Waldstück hindurch, danach leicht ansteigend über Hutungsfläche, anschließend wieder kurz durch Wald und dann abwärts über die Kreuzleite im Rechtsbogen auf die offene Kreuzkapelle mit Kreuzigungsgruppe. Diese wurde 1725 erbaut, 2006 generalsaniert und markiert den Wallfahrerweg zur Basilika der heiligen Dreifaltigkeit in Gößweinstein.
Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf das Felsenstädtchen Pottenstein mit Kunigundenkirche (links), Breitenstein, Bergwachtleite und Stadtpfarrkirche St.Bartholomäus rechts.
Hoch über dem Ort thront die 1000-jährige Burg, das Wahrzeichen Pottensteins und 1228 auch Aufenthaltsort der Heiligen Elisabeth. Von der Kreuzkapelle aus steigen wir nun auf dem Wallfahrtsweg den Kreuzberg hinab, gesichert mit einem Stahlgeländer links unseres Weges, vorbei an den 14 Kreuzwegstationen und der Kreuzschlepperkapelle, alles rechts des Weges.Wir erreichen einen geteerten Weg und folgen dem Verlauf weiter ins Tal, rechts eine Stützmauer bis zur B 470. Hier halten wir uns rechts auf dem Gehsteig und biegen nach einem Linksbogen in Höhe des zweiten Felsenkellers nach links ab. Vorsichtig die B 470 überqueren! Nun kurz rechts und gleich wieder links geht es nun am Gehsteig der Nürnberger Strasse über den Weihersbach hinweg leicht ansteigend am Rathaus und der Pegnitzer Strasse entlang bis zur Forchheimer Strasse. Nun scharf links am Gehsteig, am Rathaus vorbei bis zur Bushaltestelle.
Zur Wanderung sollte immer eine Begleitperson dabei sein, auch bei Blindenhundeführern. Festes Schuhwerk und Wanderkleidung ist unbedingt erforderlich.
Text, Konzeption und Wegebeschreibung: Hans Ammon, Eichenstrasse 87, 90768 Fürth – Oberfürberg
Führungen werden durch den Blinden- und Sehbehindertenbund auf Anfrage durchgeführt.